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Das Bienendorf in 2021

Mit 2020 endete auch das erste Jahr für das Bienendorf Herringen. Rückblickend wollen wir hier einmal einige Aufnahmen aus der Blütezeit der Blühwiese mit euch teilen. Auch möchten wir uns noch einmal herzlich bei all unseren Unterstützern bedanken.

Weiterhin möchten wir euch über Änderungen informieren mit denen wir das Konzept weiter verbessern wollen.

Trotz einer anfänglichen Dürreperiode letzten Jahres, blüte die Wiese nach den ersten Regenfällen prächtig und man konnte eine große Menge an Insekten hören und sehen sobald man sich dem Feld näherte. Diesbezüglich hat sich die Saatmischung bewährt. Ein Aspekt den wir aber verbessern möchten, ist die Nachhaltigkeit auch ausserhalb der Blütezeit.

Um Insekten und ihren Eiern Überwinterungsmöglichkeiten zu bieten werden wir eine weitere Saatmischung hinzufügen, welche mehrjährige Blumen und Pflanzen beinhaltet, welche auch über den Winter bestehen bleiben. Hierbei wird auch ein größerer Fokus auf heimische Pflanzen gelegt, um spezialisierte Insekten die auf diese angepasst und angewiesen sind zu unterstützen.

Zu guter letzt möchten wir in Zukunft für jeden Euro mehr Blühfläche anlegen. Damit wird in 2021 für jede Blühpatenschaft von je 5€ eine Blühfläche von 7,5m² angelegt (15m² für 10€).

Wir hoffen ihr bleibt alle Gesund und habt ein gutes Jahr 2021!

Naturschutz, Blühte und Umzug der Strohbiene

Die letzten zwei Wochen waren für uns sehr ereignisreich.
Zunächst hatten wir Besuch vom NABU. Wir haben uns in Bezug auf die Saatenmischung und weiteren Naturschutzprogrammen beraten lassen. Hierbei haben wir eine Begehung der Hoffläche durchgeführt, um zu sehen wo weitere Nisthilfen oder Fledermaushöhlen angebracht werden können.
Darauf hatten wir am vergangenen Freitag Besuch einer Beraterin der Ökostation Bergkamen. Ähnlich wie zuvor ging es auch hier unter anderem um eine Saatenberatung und um eine mögliche Teilnahme am auch von der EU geförderten Programm ‚Brachacker‘ für seltene Vögel wie den Kibitz oder die Feldlerche.

Der Weg zur Blühfläche

Weiter ging es mit einigen Bastelarbeiten. So haben wir Wegweiser erstellt , damit jeder interessierte den Weg zur Blühfläche findet. Zu diesem Zweck haben wir auf der Startseite der Homepage nun auch einen Link zu einer Wegbeschreibung auf Google Maps gestellt, welche den Weg zeigt, den man zu Fuß oder mit dem Rad an der Südseite des Datteln-Hamm Kanal nehmen kann um zur Blühfläche zu gelangen. Die Schilder wurden auch mit QR Codes versehen, welche interessierte Spaziergänger scannen können um auf unsere Homepage zu gelangen.

Regen und Hummeln

Der Regen den wir letzte Woche endlich bekommen haben, hat der Blühfläche merklich gut getan. Innerhalb kürzester Zeit hat sich nun aus dem bisher grünen Feld ein Meer aus lila Blüten hervorgetan. Erfreulicherweise zeugt ein merkliches Summen im Feld von der Insektenpopulation die diese nun nutzt.

Durch ihre Menge und Masse gut erkennbar sind hier vor allem zahlreiche Hummeln. Eine auf Insekten spezialisierte Naturfotografin, welche uns am Dienstag besucht hat, konnte uns erklären, dass sie bereits 6 verschiedene Hummelarten auf der Blühfläche sichten konnte.

Die Biene zieht um

Ebenfalls am Dienstag haben wir zusammen mit Hilfe von Freunden und Nachbarn unsere Strohbiene umgestellt. Hat sie zuvor an der Dormtunder Straße auf das Bienenhotel Herringen aufmerksam gemacht, steht sie nun in unmittelbarer Nähe des Blühfeldes um Spaziergänger, und Interessierte die sich das nun blühende Feld ansehen möchten, zu begrüßen.

Was bringt die Zukunft?

Zunächst möchten wir weitere Luftaufnahmen mit einer Drohne machen um diese mit euch teilen zu können.
Wir sind sehr glücklich über die Annahme des Projektes und die großzügige Unterstützung die ihr uns gebt, und möchten das Bienendorf auch kommendes Jahr aufrechterhalten.

Wir haben in dieser ersten Umsetzung bereits viel gelernt und werden sicher auch weiterhin viel lernen um das Bienendorf zusammen mit euch weiter zu verbessern.

So haben wir bereits ein Feld ausgewählt welches wir für die nächste Blühfläche nutzen wollen. Hier werden wir schon im Herbst eine Hälfte des Saatgut verteilen, um über den Winter und im Frühling bereits einen robusteren Bewuchs zu haben und die Fläche so längerfristig für Insekten nutzbar zu halten.

Außerdem möchten wir neben der Blühpatenschaft selbst auch einige Handgemachte Souvenirs auf unserer Homepage anbieten.

Wie könnt ihr uns helfen?

  • Indem ihr uns auch in Zukunft mit Blühpatenschaften unterstützt.
  • Indem ihr unsere Beiträge auf Facebook teilt.
  • Indem ihr uns Feedback und Vorschläge zukommen lasst.
  • Indem ihr anderen von uns erzählt.

Noch einmal DANKE an euch alle für die Unterstützung!

Eure Familie Berkemeier vom Bienendorf Herringen.

Es wird grün am Bienentag

Heute am 20.Mai ist der UN-Weltbienentag. Das wollten wir als Anlass nehmen um aktuelle Aufnahmen der Blühfläche mit euch zu teilen.

Die Blühfläche wird grün

Durch das trockene Wetter haben es die Pflanzen zwar nicht besonders eilig, jedoch bedecken sie die Fläche langsam aber sicher mit einem grünen Teppich.

Mit Hilfe einer Drohne konnte die Blühfläche mittig überflogen werden um einen besseren Gesamteindruck zu vermitteln, ohne die Pflanzen zu schädigen.

Das Bienendorf Herringen wünscht euch einen schönen Weltbienentag!

Die Aussaat hat begonnen

Auch bei uns wirft der Coronavirus einige Pläne durcheinander. Eigentlich hätten wir euch gerne im voraus einen Termin für die Aussaat genannt um Interessierten die Möglichkeit zu bieten sich den Vorgang anzusehen und ein paar Worte auszutauschen. Durch das momentan herrschende Kontaktverbot war dies leider nicht möglich.

Wir haben bei der Gelegenheit daher ein paar Aufnahmen gemacht um euch auch so einen Einblick gewähren zu können.

Unser Traktor mit Saatmaschine im Einsatz

Zuerst haben wir die Saatmaschine auf dem Hof vorbefüllt um sie für die Saatgrößen geeignet einzustellen.

Die Aussaat muss genau vorbereitet werden, da anders als bei
Roggen oder Weizen die Saatkörner der Wildsaatmischung stark unterschiedlich groß sind.
Das größte Korn ist ein Sonnenblumensamen und das kleinste
Korn mal eben so groß wie eine Wimper.

Die Samenkörner der Wildmischung


Wichtig ist hier, daß alles gleichmäßig aus der Säemaschine in den
Acker fällt.

Nachdem wir mit dem Resultat im Feldversuch zufrieden waren haben wir die gewünschte Menge Saatgut aufgefüllt.

Mit befüllter und eingestellter Saatmaschine drehte der Traktor nun seine Runden.

Wir werden weiter ein Auge auf das Feld und das kommende Wetter haben. Sollte uns etwa sehr trockenes Wetter zu schaffen machen werden wir bei günstigeren Bedingungen hier zusammen mit der Aussaat neuer Blühpatenschaften noch einmal nachsähen. Wir erhoffen uns so eine gute Chance auf einen schönen Bewuchs der Blühfläche.

Wenn ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt könnt ihr uns wie immer über unser Kontaktfeld erreichen.

Das Bienendorf Herringen wünscht euch einen schönen Tag und gute Gesundheit!